Servicestellen beraten lokale Bündnisse

Gut vernetzte lokale Bündnispartner sind entscheidend für den Erfolg von „Kultur macht stark“-Projekten. An diesem Punkt setzen die Servicestellen an, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bereits in zehn Bundesländern fördert.

Gut vernetzte Bündnispartner, die sich vor Ort engagieren, sind entscheidend für den Erfolg von „Kultur macht stark“-Projekten. An diesem Punkt setzen die Servicestellen an, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bereits in zehn Bundesländern fördert.

Servicestellen Kultur macht stark

 Julia Schwendner für BMBF

„Kultur macht stark“ ist vor Ort aktiv, in allen Bundesländern, in großen und kleinen Städten, auf dem Land. Möglich machen dies die lokal verankerten Bündnisse für Bildung. Um die Bündnisse zu stärken, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seit Januar 2018 Servicestellen in den Ländern, die kompetent informieren, beraten und vernetzen.

Rundum gut beraten

Lokalen Trägern der kulturellen Bildung sowie der Kinder- und Jugendarbeit erleichtert die Beratung eine Teilnahme an dem bundesweiten Förderprogramm: Die Servicestellen von „Kultur macht stark“ helfen bei der Suche nach kommunalen Ansprechpartnern ebenso wie bei der Entwicklung von Projektideen für „Kultur macht stark“, sie geben Tipps zu Zielgruppen und zur inhaltlichen Gestaltung der Projekte. Die Servicestellen tragen dazu bei, dass Bündnispartner zueinanderfinden, die sich gut ergänzen. Sie kennen die Fördermöglichkeiten des Programms und vermitteln Bündnisinteressierte an geeignete Förderer und Initiativen weiter.

Austausch und Vernetzung fördern

Eine wichtige Aufgabe der Servicestellen ist auch, die verschiedenen Akteure kultureller Bildung zu vernetzen. Judith Reidenbach von der Servicestelle in Rheinland-Pfalz erklärt: „Unser Ziel ist es, Bündnisse und Netzwerke abseits ausgetretener Pfade zu etablieren. Eine Chance für lokale Akteure, sich neu und anders kennenzulernen und kulturelle Handlungsfelder zu erweitern.“ Die Servicestellen in den Ländern machen „Kultur macht stark“ vor Ort bekannt und tragen zur Entstehung neuer Bündnisse bei. Sie pflegen den Kontakt mit Multiplikatoren und Kommunen und arbeiten mit Förderern und Initiativen bei der Durchführung von lokalen Netzwerkveranstaltungen zusammen. Außerdem stellen sie Kontakte zwischen Bündnissen innerhalb eines Landkreises oder einer Stadt her. Die Servicestellen in den Ländern fördern so den Wissenstransfer innerhalb des Programms, sie stärken den nachhaltigen Austausch über kulturelle Bündnisse und erhöhen die Reichweite lokaler Anbieter kultureller Bildung.

Über die bereits eingerichteten Servicestellen, die jeweiligen Ansprechpartner und Kontaktdaten informiert Sie die Website von „Kultur macht stark“.