„Kultur macht stark“: Informationen und Beratung in Bremen, Nürnberg, Mainz und Halle – Jetzt Förderanträge stellen

Presseinformation vom 26.02.2018.

Das erfolgreiche Förderprogramm „Kultur macht stark“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wird weitere fünf Jahre fortgesetzt. Wer lokale Projekte der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche durchführen will, kann ab sofort Fördermittel beantragen. Bei vier Infotagen in Bremen, Nürnberg, Mainz und Halle (Saale) bieten Expertinnen und Experten Tipps, wie ein erfolgreicher Antrag gestellt werden kann. Das BMBF stellt für „Kultur macht stark“ bis 2022 insgesamt bis zu 250 Millionen Euro zur Verfügung. 

 Im Prinzip funktioniert „Kultur macht stark“ ganz einfach: Drei Bündnispartner in einer Stadt, in einer Gemeinde oder einem Landkreis schließen sich zusammen, um mit Angeboten der kulturellen Bildung Kindern und Jugendlichen zusätzliche Bildungsangebote zu machen und neue Horizonte zu eröffnen. Gefördert wird die gesamte Bandbreite der kulturellen Kinder- und Jugendbildung: von A wie Alltagskultur über F wie Filmedrehen, L wie Lesen, M wie Musizieren bis zu T wie Tanzen und Z wie Zirkus. Auch die Formate sind vielfältig: Schnuppertage, Wochen- und Halbjahreskurse, Ferienfreizeiten und Workshops.

600.000 Kinder und Jugendliche haben deutschlandweit bereits an „Kultur macht stark“-Projekten teilgenommen. Rund 7.700 Bündnisse für Bildung mit 26.000 lokalen Akteuren planen Projekte und setzen Angebote um. Damit stärken sie Kinder und Jugendliche jenseits der Schulbank und tragen dazu bei, die Bildungsgerechtigkeit in Deutschland zu verbessern. Aufgrund dieser Erfolge wird das größte Programm zur Stärkung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen durch kulturelle Bildung, das es in Deutschland je gegeben hat, in den nächsten fünf Jahren weiter gefördert. 

Das BMBF stellt bis zu 250 Millionen Euro bereit. Was man tun muss, um eine Förderung zu erhalten, kann man sich auf vier Infotagen in Ruhe erklären lassen. Programmpartner, Expertinnen und Experten sowie lokale Akteurinnen und Akteure erläutern, wie Förderanträge gestellt werden, welche Bedingungen zu erfüllen sind und stehen mit Rat und Tat zur Seite. Auf den Netzwerktreffen profitieren die Besucherinnen und Besucher vom Erfahrungsaustausch, inspirieren sich gegenseitig und entwickeln neue Ideen.

Hier ist „Kultur macht stark“ vor Ort:

• Bremen, Konzerthaus „Die Glocke“, 6. März 2018, 11 bis 16 Uhr

• Nürnberg, Meistersingerhalle, Kleiner Saal, 15. März 2018, 11 bis 16 Uhr

• Mainz, Alte Lokhalle, 21. März 2018,11 bis 16 Uhr

• Halle (Saale), Händel-Halle, 11. April 2018, 11 bis 16 Uhr

An „Kultur macht stark“ beteiligen sich Einrichtungen, Vereine, Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger, indem sie sich vor Ort zu „Bündnissen für Bildung“ zusammenschließen. Wichtig ist, dass sich drei lokale Partner für eine Kooperation zusammentun. Das können Anbieter der kulturellen Bildung sein – allerdings ist das keine zwingende Voraussetzung.

Die bisherige Erfahrung zeigt, dass die Vernetzung der lokal verankerten Partner gut funktioniert, die Bündnisse sind einer der Erfolgsfaktoren des Programms. Sie kennen die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen, weil sie vor Ort präsent sind. Außerdem ermöglichen sie das Engagement von Ehrenamtlichen und bringen häufig bereits vorhandene Projekterfahrung ein.

Um eine hohe Qualität der Projekte zu ermöglichen, können professionelle Künstlerinnen und Künstler oder pädagogische Honorarkräfte aus dem künstlerischen Bereich beauftragt werden. In dreiviertel der bereits umgesetzten Projekte waren solche Fachkräfte beteiligt. Aus Sicht der erfahrenen Bündnispartnerinnen und -partner trägt die Einbindung eines interdisziplinär zusammengesetzten Teams mit sozialen, pädagogischen und/oder künstlerischen Kompetenzen maßgeblich zum Erfolg der Projekte bei. 

Wie das Förderprogramm funktioniert und welche vielfältigen Projekte schon umgesetzt wurden, kann auf www.buendnisse-fuer-bildung.de nachgelesen werden.

Pressetext zum Download

Pressekontakt: Redaktionsbüro „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“
Ein Service des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Christine Rutke
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