Infotage „Kultur macht stark“: So einfach gehen Bündnisse!

Ob in Bremen, Nürnberg oder Mainz: Auf den Infotagen im März konnten sich interessierte lokale Akteure über das Förderprogramm informieren. Am 11. April findet ein weiterer Infotag in Halle (Saale) statt – mit vielen Möglichkeiten zum Austausch.

Ob in Bremen, Nürnberg oder in Mainz: Auf den Infotagen im März gab es praktische Tipps und hilfreiche Ratschläge rund um „Kultur macht stark“ und die Bündnisse für Bildung. Am 11. April findet ein weiterer regionaler Infotag in Halle (Saale) statt – mit vielen Möglichkeiten zum Austausch.

Infotage Kultur macht stark

 Julia Schwendner für BMBF

Auf den Infotagen von „Kultur macht stark“ im Frühjahr 2018 sind Programmpartner, Expertinnen und Experten sowie erfahrene Bündnisakteure vor Ort. Sie beraten Interessierte zur Mitwirkung im Programm, erläutern, wie Förderanträge gestellt werden und welche Bedingungen dabei zu erfüllen sind. Besucherinnen und Besucher profitieren vom Erfahrungsaustausch und entwickeln neue Ideen.

Im März fanden bereits Infotage in Bremen, Nürnberg und Mainz statt – visuelle Eindrücke der drei Veranstaltungen vermitteln die Bilder auf dem neuen „Kultur macht stark“-Facebook-Auftritt. Am 11. April macht „Kultur macht stark“ in Halle (Saale) Station. In der Händel-Halle haben lokale Akteure sowie Interessierte aus allen gesellschaftlichen Bereichen von 11 bis 16 Uhr die Möglichkeit, sich gegenseitig zu inspirieren und tragfähige Netzwerke zu knüpfen. Für den Infotag in Halle können Sie sich über die „Kultur macht stark“-Website anmelden.

Information trifft Inspiration

Infotage Kultur macht stark

 BMBF/Julia Schwendner

Dass der persönliche Austausch vor Ort gut ankommt, haben die drei Infotage in Bremen, Nürnberg und Mainz gezeigt. Die jeweils rund 150 Besucherinnen und Besucher schätzten das direkte Gespräch mit den Expertinnen und Experten. So wie Nadezda Kuzmina, Inhaberin einer Musikschule in Rüsselsheim. Sie hat sich in Mainz über das Programm informiert. „Ich hatte eigentlich schon in der ersten Förderrunde mitmachen wollen, bin aber erst jetzt dazu gekommen, mich konkret mit den Voraussetzungen zu beschäftigen“, sagt die Musikerin. „Es ist einfach besser, direkt mit Menschen zu sprechen, als eine Broschüre zu lesen. Ich habe heute sehr viele Impulse bekommen.“

Ein Ziel der regionalen Infotage ist es auch, aus Inspiration konkrete Ideen und Projekte entstehen zu lassen. Programmpartner von „Kultur macht stark“ und erfahrene lokale Bündnispartner informieren deshalb bei den Veranstaltungen darüber, wie sich Ideen in konkrete Projekte umsetzen lassen. „Bei den Inhalten der Projekte kann jeder seiner Fantasie freien Lauf lassen, da gibt es sehr viel Spielraum“, betont etwa Anna Eitzeroth von der ASSITEJ e.V., einem der Förderer von „Kultur macht stark“, in der persönlichen Beratung beim „Markt der Möglichkeiten“ in Mainz: „Wir sind immer Ansprechpartner – auch dann, wenn es mal nicht rund läuft.“

Bei einem Bündnis von „Kultur macht stark“ schließen sich mindestens drei Partner in einer Stadt, in einer Gemeinde oder einem Landkreis zusammen, um außerschulische Angebote kultureller Bildung ins Leben zu rufen. Dabei treffen Fachkräfte mit sozialen, pädagogischen und/oder künstlerischen Kompetenzen aufeinander, administrative Aufgaben sind zu lösen, die Rollen- und Aufgabenverteilung muss geklärt werden und vieles mehr. Bei diesem Prozess bieten Angebote wie die Infotage „Kultur macht stark“ hilfreiche Unterstützung – und liefern Anregungen für neue Bündnisse der kulturellen Bildung.