Förderer und Initiativen

Bei der Umsetzung des Programms arbeitet das BMBF mit bundesweit aktiven Partnern zusammen. Das sind Förderer, die Projekte lokaler Akteure auf Antrag fördern, und Initiativen, die Bildungsprojekte gemeinsam mit lokalen Partnern selbst durchführen.

Spielmobile e. V. – Bundesarbeitsgemeinschaft der mobilen Spielkulturellen Projekte

bildungsLandschaft im Wohnumfeld spielend erforschen, gestalten und aneignen

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der mobilen spielkulturellen Projekte initiiert als Verband bundesweit Bündnisse für Bildung unter dem Titel „bildungsLandschaft im Wohnumfeld spielend erforschen, gestalten und aneignen“. Zielgruppe sind vier- bis 15-jährige bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche.

In den Angeboten erkunden und bewerten die Teilnehmenden verschiedenartige Plätze in ihrer unmittelbaren Umgebung in Städten und auf dem Land. Dafür wurden Stadt- und Entdeckungsspiele konzipiert, die Erfahrungen im realen Raum mit dem Einsatz digitaler und analoger Medien verbinden. Dabei werden die Kinder und Jugendlichen auch selbst zu Medienproduzenten. Es sind sechs verschiedene Formate möglich, die alle auf fünf Ganztage oder zehn halbe Tage ausgelegt sind und miteinander kombiniert werden können. Ihre Spannweite reicht von spielpädagogischen Ansätzen ohne Medieneinsatz über digitale Rallyes zur Stadtteilerkundung bis hin zu technisch anspruchsvollen Modellierungen der realen Umwelt mit Simulationsspielen und Virtual Reality Instrumenten. Die Angebote werden von pädagogischen Fachkräften und ehrenamtlichen, zuvor geschulten Betreuerinnen und Betreuern durchgeführt. Dies können auch Eltern und ältere Jugendliche sein.

Bündnisse sollen aus drei spiel- und medienpädagogisch versierten Partnern mit einer jeweils spezifischen Perspektive bestehen. Neben mobilen Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit, wie etwa Spielmobilen, handelt es sich dabei um stationäre Einrichtungen, zivilgesellschaftliche Akteure (z. B. Fördervereine) oder Kulturorte. Jeweils mindestens ein Bündnispartner garantiert den Zugang zur Zielgruppe, ist im Sozialraum verortet oder erfahren in der Durchführung kultureller Bildungsprojekte.

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