Förderung erhalten

30 Programmpartner nehmen ihre Arbeit auf – ab Januar wird wieder gefördert
Auch in Zukunft fördert das BMBF vielfältige Angebote der kulturellen Bildung. 2018 beginnt die zweite Phase des Programms um bildungsbenachteiligten Kindern und Jugendlichen von drei bis 18 Jahren bessere Bildungschancen zu ermöglichen.  Bis Ende 2022 stellt das BMBF hierfür 250 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Programmpartner
Das Programm wird von 30 Programmpartnern, bundesweit tätigen Förderern und Initiativen, umgesetzt. Förderer leiten auf Antrag Fördermittel an lokale Akteure für die Durchführung von Projekten weiter. Initiativen sind immer Teil der Bündnisse für Bildung und führen die lokalen Projekte selbst durch. Die Programmpartner verfügen über Erfahrung und umfangreiches Wissen in kultureller Bildung sowie Kinder- und Jugendarbeit – damit sichern sie die Qualität der Angebote. Hier geht es zu Informationen zu den einzelnen Programmpartnern der zweiten Programmphase und ihren Förderbedingungen.

Das wird gefördert
Vieles bleibt im Vergleich zur ersten Programmphase gleich: Zielgruppe der Bildungsangebote sind 3- bis 18-jährige Kinder und Jugendliche, die in Verhältnissen leben, die den Zugang zur Bildung erschweren. Die Angebote sind außerschulisch und werden von Bündnissen mit mindestens drei lokalen Partnern durchgeführt. Meist gehören dazu eine Einrichtung, die mit benachteiligten Kindern und Jugendlichen arbeitet und ein Träger aus der kulturellen Bildung. Auch Schulen sind häufig beteiligt. Alle Bündnisse müssen über geeignete Zugangswege zur Zielgruppe verfügen und den Sozialraum der Zielgruppe kennen. Auch Bündnisse mit ungewöhnlichen Partnerschaften, die neue Perspektiven und Ansätze einbringen, sind gewollt. So gab es bereits im ersten Programm Bündnisse zwischen Horteinrichtungen, Bibliotheken und Medienagenturen genauso wie zwischen Künstlergruppen und einem Schrottplatz.
Inhaltlich steht die gesamte Bandbreite der kulturellen Bildung offen – von der Alltagskultur über die Literatur und die Musik bis hin zum Theater und Zirkus. Fast nichts ist unmöglich, wenn es um kreative Kulturarbeit mit Kindern und Jugendlichen geht.

Das ist neu bei „Kultur macht stark“ (2018 bis 2022)
Die zweite Runde von „Kultur macht stark“ bringt einige Neuerungen mit sich. So wird die Beratung lokaler Akteure, durch zusätzliche Servicestellen in den Bundesländern ausgebaut. Die Vernetzung lokaler Träger sowie der Wissenstransfer innerhalb des Programms und über das Programm hinaus werden gestärkt. Zusätzlich wurde die Antragstellung für die lokalen Akteure vereinfacht.

 

Die ersten Förderer und Initiativen haben ihre Arbeit aufgenommen und stellen Ihre Konzepte hier vor. Weitere Konzepte folgen in Kürze.